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Im ersten Teil seines Werkes untersucht Hellmuth Hecker das Phänomen „Nimitta“ (= „Zeichen“) als Schlüsselwort für die angrenzende Sammlung. Da aber dieser Begriff des Nimitta noch in keiner Darstellung des Buddhismus behandelt worden ist, stellt er zunächst die Fülle der Anwendungen vor, die schon im profanen alltäglichen Gebrauch des Wortes vorkommen. Vor allem aber zeigt er dann, wie bedeutsam dieser Begriff für die Meditation ist.
Im zweiten Teil zeigt der Autor ausgehend von der 128. Lehrrede der Mittleren Sammlung, wie der Buddha (noch als Bodhisattva) den Weg zu den Schauungen über das Nimitta entdeckt hatte. In dieser Lehrrede gibt der Buddha einen lebendigen Bericht von seinen Meditationsbemühungen, die sich in der Auseinandersetzung zwischen den Nimittas von „Abglanz und Anblick der Umrisse“ einerseits und elf Herzenstrübungen andererseits bei ihm abspielten, bis er reif für die Schauungen war.
Im dritten Teil wird anhand der Meditationserfahrungen von Ajahn Brahm gezeigt, wie ihn die sechzehnfache Atembetrachtung zur Entdeckung des Nimitta und dann zu den Schauungen führte.
Im vierten Teil werden die sieben Erwachungsglieder (Erweckungen) als Stufen der Sammlung behandelt, bei denen die ersten fünf die angrenzende Sammlung darstellen, während erst das 6. Glied von der vollen Sammlung handelt und das 7. (Gleichmut) von deren Überhöhung. |
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Die Achtsamkeit und die richtige Art sie praktisch umzusetzen, sind Themen von zentraler Bedeutung für jeden, der dem buddhistischen Weg zur Befreiung folgen möchte. Doch zum richtigen Verständnis und zur richtigen Anwendung der Achtsamkeitsmeditation sollten die ursprünglichen Anweisungen der buddhistischen Lehrreden zu Satipatthâna berücksichtigt werden. Angesichts dieser Tatsache, beschäftigt sich der Ehrwürdige Anâlayo in seiner Untersuchung insbesondere mit den in den vier Hauptsammlungen aufgezeichneten Lehrreden des Buddha und den historisch frühen Teilen der fünften Sammlung als Quellenmaterial von zentraler Bedeutung. Das Buch schließt damit eine seit langem bestehende, offenkundige Lücke in den Studien des frühen Buddhismus. Die Lehrreden zu Satipatthâna werden als eine weitreichende und vielschichtige Quelle von Anleitungen gezeigt, die alternative Interpretationen und Praxisansätze zulässt. Dieses Buch wird sich sowohl für Studierende des frühen Buddhismus als auch für Menschen, die sich ernsthaft der Meditation widmen, als sehr wertvoll erweisen. |
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Was der Buddha über die Freundschaft sagte
Ein Lesebuch aus dem Pâlikanon
Zusammengestellt und kommentiert von
Volker Junge
140 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-931095-13-0 EUR 13,00
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Gute Freundinnen und Freunde sind als Wegbegleiter, Vorbilder und Lehrer auf dem inneren Weg der Befreiung eine der wichtigsten Hilfen. So antwortete der Buddha auf die Frage Anandas ob den gute Freundschaft nicht schon der halbe Weg der Befreiung sei, nein, es ist der ganze Weg!
Dieses Buch soll einen Überblick geben über das, was der Buddha alles zum Thema Freundschaft gesagt hat. Es hält sich dabei ausschließlich an die ältesten Textüberlieferungen des Buddhismus, die aus allen wichtigen Sammlungen des Pâlikanons zusammengestellt und teilweise kommentiert wurden. Neben den einprägsamen Texten aus den Lehrreden, sind auch lehrreiche und unterhaltsame Erzählungen aus den Wiedergeburtsgeschichten des Buddha aufgenommen worden.
Alle diese Texte und Erzählungen sind hilfreich und klärend, um den Wert der guten Freundschaft zu erkennen und auch selbst ein solch guter Freund zu werden. |
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| Schon die alten Griechen haben drei Prinzipien der Existenz herausgearbeitet, nämlich das Schöne (Ästhetik), das Gute (Ethik) und das Wahre (Philosophie). Kierkegaard gibt zu diesen drei Stufen folgende Erklärung: Die Grundlage bildet die Moral, sie führt zu wahrer Schönheit, beide aber werden durch die Wahrheit der Religion überhöht. Darin kann man auch die buddhistische Dreiteilung des Heilsweges erkennen: Den Weg von der inneren Erhellung, der auf dem Boden der Tugend gegründet ist, zur aufblühenden Schönheit der Herzensreinheit, die Voraussetzung ist für das sanfte Gemüt, das die Grundlage bildet für die meditative Sammlung des Geistes, die zur befreienden Weisheit führt. Von diesen Stufen der inneren Entwicklung handelt dieses Werk. |
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Schon in seinem „Realitätsbuch“ hat Fritz Schäfer aufgezeigt,
wie wichtig die durchdringende Erkenntnis des
Zusammenhanges von Wirken und dem Erleben des
Wirkens ist. Wie wichtig es ist zu erkennen, dass es nichts
objektiv oder subjektiv Feststehendes, Unabhängiges gibt,
weder eine Welt an sich, noch ein Ich an sich, sondern
dass das Ich/Welt-Erleben ein sich im ständigen Wirkenswandel
befindlicher Prozess ist, ohne Kern - ohne Halt.
Dieser Erkenntnis folgt die allmähliche und unumstößliche
Auflösung der ersten Fessel, des Glaubens an die
Ich/Welt-Seinsdarstellung. Dies führt zur Rechten Anschauung
und ihrer schrittweisen Erhöhung, bis sie zum
durchdringenden Wahrheitsanblick wird, der tief verankert
im mehr und mehr befreiten Herzen ist. Fritz Schäfer
hat zu diesem entscheidenden Schritt in der praktischen
Verwirklichung des Heilsweges eine Auswahl tiefster
Lehrreden aus den verschiedenen Sammlungen des
Pâlikanons neu übersetzt und kommentiert und damit
wieder ein Werk geschaffen, das zu einem Leitfaden für
alle ernsthaften Nachfolger der Lehre des Buddha werden
kann. |
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In den Worten des Buddha
Herausgegeben, eingeführt und mit Kommentaren versehen vom ehrw. Bhikku Bodhi.
Mit einem Vorwort des Dalai Lama.
426 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-931095-78-9
EUR 24,80 |
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Die umfangreichen Übersetzungen und Essays von
Bhikkhu Bodhi sind in allen buddhistischen Schulen
und darüber hinaus hoch anerkannt. Im vorliegenden
Buch präsentiert er ausgewählte Lehrreden des Buddha
aus dem Pâli-Kanon, den frühesten Aufzeichnungen der
Aussagen des Buddha, die in zehn thematisch gegliederte
Kapitel unterteilt sind. Damit eröffnet dieses Werk
den Lesern das volle Spektrum an Themen der buddhistischen
Lehrreden, beginnend beim Familienleben und
dem guten sozialen Miteinander, bis hin zur Lösung
von allen Fesseln, zum Pfad der Befreiung von allem
Leiden. Jedem Kapitel ist eine präzise und informative
Einleitung vorangestellt, die den Leserinnen und Lesern
ein tieferes Verständnis der darauf folgenden Texte ermöglicht.
Selbst jene, die noch wenig mit der Lehre des Buddha
vertraut sind, bekommen durch dieses Buch eine Vorstellung
davon, von welcher zeitlosen Bedeutung die Lehre des
Buddha für die Befreiung von allem Leiden ist. Als Ganzes
betrachtet sind diese Texte eloquente Aussagen über
den tiefen Wahrheitsgehalt der Lehren des Buddha. Sie
weisen den Weg zu einem zeitlosen und lebenswichtigen
Pfad. Schüler und Suchende werden in dieser systematischen
Präsentation ein unverzichtbares Werk zum
Studium der Lehre des Buddha finden.
Der Dalai Lama schreibt u. a. in seinem Vorwort:
Besonders ermutigend an diesem Buch fand ich, dass es
so klar zeigt, wie viele Grundlagen allen Schulen des Buddhismus
gemeinsam sind. |
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Der bekannte buddhistische Lehrer, Autor und Übersetzer aus den Originalschriften des Buddhismus, Dr. Hellmuth Hecker, korrespondierte mit Heidegger und traf ihn mehrmals zu ausführlichen Gesprächen philosophischer Art. Auf der Grundlage dieses Austausches entstand dieses Buch. H. Hecker sagt in seiner Einleitung:
Heidegger ist seit den frühen Griechen einer der wenigen abendländischen Denker, der für die seit dem Mittelalter immer gegensätzlicher verlaufenden Wege von Philosophie und Religion offen war. So hat er in seiner Person diesen heute so verhängnisvollen Gegensatz wieder zurückgenommen, mit dem Schwerpunkt allerdings auf der Philosophie. Darum aber ist Heidegger den Denkern, Philosophen, Mystikern und religiösen Menschen Ostasiens vertrauter als andere Abendländer. Chinesen, Koreaner und Japaner haben schon früh entdeckt, dass Heidegger ihnen einen Einstieg in westliches Denken eröffnete, der ihrer Denkweise nahe lag. So kommt es, dass man sich sowohl im Taoismus wie im Zen-Buddhismus so eingehend mit Heidegger befasst. Besonders zwischen Dôgen, dem Begründer des Soto-Zen, und Heidegger wurde eine Verwandtschaft aufgezeigt. Dabei entdeckten verschiedene Denker des Zen-Buddhismus, dass es dem Zen zwar nicht an existentieller Erfahrung religiöser Art fehlte, wohl aber an philosophischer Ordnung und Durchdringung. Diese aber fand man bei Heidegger, der dem Zen also gerade das vermittelte, was man suchte und was im ursprünglichen Buddhismus auch enthalten ist.
Für die Buddhisten Ostasiens ist Heidegger deswegen einerseits eine Brücke zum Verständnis abendländischer Philosophie und andererseits eine Hilfe zur philosophischen Durchdringung ihrer Religiosität. Für Buddhisten des Abendlandes aber kann Heidegger eine Brücke zur mystischen Erfahrung und religiösen Tiefe Asiens einerseits und eine Hilfe, die ursprüngliche Einheit im Buddhismus wieder zu finden, andererseits sein. |
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Der Begriff Karma ist längst zu einem schillernden Schlagwort geworden, hinter dem die tiefgreifende Bedeutung dieser universellen Wahrheit zu verschwinden droht. In diesem Band legen namhafte buddhistische Autorinnen und Autoren ihre Auffassung von Karma dar. Ihre Beiträge verhelfen zu einem tieferen Verständnis dieses zentralen spirituellen Themas, dokumentieren darüber hinaus aber auch die Vielfalt des buddhistischen Weges. |
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NOTIZEN ZU DHAMMA
und andere Schriften
Vom ehrw. Nânavîra Thera.
Aus dem Englischen übersetzt von Bhikkhu Mettiko.
490 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-931095-63-5
EUR 25,00 |
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Für die einen sind die Notizen zu Dhamma das wichtigste Buch, das im 20. Jahrhundert geschrieben wurde. Für andere sind ihr Autor und seine Leserschaft eine Art „Theravadin Buddhist Underground". Zustimmung oder Ablehnung – erstaunlich bleibt, welche Wirkung dieses Buch, das seit seinem ersten Erscheinen vor mehr als 40 Jahren nur in einer Gesamtauflage von ein paar hundert Exemplaren gedruckt wurde und eigentlich nie richtig auf dem Buchmarkt verfügbar war, dennoch unter nachdenkenden Buddhisten hat.
Vielleicht liegt die Faszination der Notizen weniger in ihrem Inhalt, sondern in der allgemeinen Haltung, Sichtweise und Richtung, die der Autor so beschreibt: „Die Notizen versuchen, eine intellektuelle Grundlage für das Verständnis der Suttas zu schaffen, ohne dabei saddhâ (Vertrauen) preiszugeben." Und „sie wurden zu dem Zweck geschrieben, eine ganze Menge toter Materie wegzuräumen, die die Suttas erstickt."
Nânavîra Thera hat die deutschsprachigen Leser als seine vielversprechendste Zielgruppe angesehen, er schrieb dazu: „Ich denke, dass Adressen in Deutschland und Österreich hohe Priorität haben… es gibt eine starke idealistische und existenzialistische philosophische Tradition in Deutschland, die die Notizen dort vielleicht leichter zugänglich machen als anderswo." . |
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Wie es der ausführliche Titel dieses Alterswerkes von Fritz Schäfer schon aussagt, hat sich der Autor hier mit einem der tiefsten und schwierigsten Themen der Existenz überhaupt auseinandergesetzt. Nur mit einer genauen Kenntnis der überlieferten Lehrreden des Buddha - in ihrer Originalsprache Pali - war es überhaupt möglich solch ein Werk zu schreiben.
Die vom Autoren kommentierten Neuübersetzungen einiger der wohl tiefsten Lehrreden überhaupt, zeigen uns den Grund aller Bedingungen, die unser Ich/Welt-Bild erschaffen. Sie lassen keinen Zweifel mehr übrig zu den Fragen, warum ein „Ich“ eine solche „Welt“ erlebt und woher dieses Erleben kommt. Deutlich treten uns die Strukturen unseres Denkens und Fühlens vor Augen und wir erkennen, wie aus den vom Durst nach Erleben angetriebenen Bedingungszusammenhängen, aus den Wirkenskräften, nichts anderes entstehen kann, wie ein kernloses sich immer wieder gegenseitig bedingendes Gemenge von Wirken und Erleben - in ständiger Wandlung, in ständigem Sterben und wieder geboren werden. Dieses Buch hilft uns die tiefe Erkenntnis zu entwickeln, die notwendig ist, um die erste und stärkste Fessel, den Glauben an die erlebte Seinsdarstellung von Ich und Welt, als sei sie etwas Wirkliches und Dauerhaftes, aufzulösen. |
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Das neue Buch von Alfred Weil gibt einen umfassenden und tiefen Überblick in die ursprünglichen Lehren des Buddha. Ausgehend von den vorberei-tenden Themen: Geben, Ethik, Karma, Fortexistenz, Wiedergeburt und Mystik, führt es uns zu den vier edlen Wahrheiten, wie sie nur von einem Buddha gelehrt werden. Es dient daher zur Einführung, aber auch zur Lehrvertiefung für bereits Kundige.
Alfred Weil schreibt in einer klaren und zeitgemäßen Sprache und zeigt die zeitlose Lehre des Buddha mit Hilfe von Beispielen, die unseren heutigen, westlichen Lebenserfahrungen entsprechen. Er deckt auf, dass die Lehren des Buddha viele Scheinwahrheiten entlar-ven und an unumstößlich geglaubten Selbstverständlichkeiten rütteln. Wer sich auf sie einlässt, wird merken, dass er bisher Illusion und Täuschung zur Basis seines Lebens gemacht hat und nicht die Realität. Doch wenn die Lehren im Lichte der eigenen Erkenntnis aufgehen, werden wir erleben, wie die Morgen-röte des Erkennens zum Licht des hellen Tages wird. |
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Hellmuth Hecker vermittelt in diesem Buch in verständlicher Sprache die wesentlichen Schwerpunkte geistig - seelischer Zusammenhänge, die aus der großen Fülle der Lehrreden herausgefiltert wurden. Der Erwachte lehrt, dass Nichtwissen die Ursache für das unstillbare und damit leidvolle Verlangen und Wünschen aller Wesen ist, das nur vorübergehend Befriedigung finden kann. Wenn ethische oder religiöse Maßstäbe fehlen, entwickeln sich daraus zwangsläufig Gier- oder Hassensformen, die jegliches Wohlbefinden verhindern. Die vielfältigen Bindungen und Verstrickungen, die aus diesen Wurzeln allen Leidens entstehen, sowie ihre Wirkensweisen werden im Buch gründlich und klar erläutert.
Wer mit „offenen Ohren“ diesen Lehrdarlegungen folgt, entdeckt mit Freude eine zunehmende Orientierung über die Struktur und Gesetzmäßigkeit allen Erlebens, umfassend betrachtet: der Existenz; er entdeckt mit Staunen den großen Spannungsbogen der Macht von Psyche und Geist und die Psychologie der Befreiung in der Lehre des Buddha. Erst aufgrund dieser gewonnenen Einsichten entsteht die Grundlage, die Empfehlungen zur Überwindung des Leidens - und darum geht es in der Lehre eines Erwachten - mit den eigenen Fähigkeiten und Kräften anzuwenden. Die dadurch mögliche klarere Beurteilung der eigenen Vorgehensweise, um Gewünschtes, Wohltuendes zu erreichen, zu bewahren und schmerzlichen Wahrnehmungen immer besser begegnen zu können, ist der erste spürbare Gewinn. Der nachhaltigere und weiter reichende Gewinn ist die damit verbundene erfahrungsbegründete Sicherheit und Selbstständigkeit beim Beschreiten des achtgliedrigen Heilswegs. |
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Wie hat sich der Buddhismus im Westen integriert, welche
Wirkung hat diese Lehre der Befreiung auf unsere westlichen Denkmuster
und kann sie sich in unserem materialistisch geprägten Wertesystem
etablieren? Mit diesen und auch mit anderen Fragen zu diesem Thema hat
sich Alfred Weil in seinem neuen Buch auseinandergesetzt und er kommt
zu dem Schluss, dass Freiheit und innerer Frieden auch hier möglich
sind, denn der Buddha zeigt allen Menschen die für seine Belehrung
offen sind, dass der Weg ins Freie möglich für alle ist, die
bereit sind ihn zu gehen.
Der Autor zeigt, wie die Grundmelodie der buddhistischen Lehre in
unsere naturwissenschaftlich geprägte und nach außen gerichtete
Welt hineinklingt und in welche Töne wir am besten einstimmen
können. |
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| Stand der Buddha Frauen ablehnend gegenüber? Hielt
er die Frauen für weniger geeignet den Pfad der Befreiung zu gehen?
Solche oder auch ähnliche Aussagen kann man/frau heute öfters
hören und lesen.
Ilse Karnotzki hat sich eingehend mit den überlieferten Texten beschäftigt
und fand eine Fülle von Berichten über beeindruckende Frauen
aus allen Gesellschaftsschichten der damaligen Zeit, die im engen Kontakt
zum Buddha standen. In diesem Buch begegnen uns vollkommen befreite Frauen,
die im Orden der Mönche und Nonnen durch ihre Weisheit und Güte
herausragten und es begegnen uns Hausfrauen, Königinnen und auch
Kurtisanen, die den Buddha unterstützten und ernste Nachfolgerinnen
seiner Belehrung waren. In diesen zum Teil tragischen und abenteuerlichen
Lebensgeschichten sehen wir, dass die Grundbedingungen des menschlichen
Leidens sich fortsetzen und heute wie gestern die gleichen Züge aufweisen.
Beispielhaft zeigen diese Berichte, wie sich diese Frauen durch die Belehrung
des Buddha von einem oft entsetzlichen Leidendruck befreien konnten -
vorbildlich noch heute, egal ob für Frau oder Mann.
Und es wird deutlich, dass der Buddha nie einen Unterschied zwischen Mann
und Frau machte.
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„Es gibt herausragende Vertreter der Naturwissenschaften, die
sich dem Buddhismus zuwenden, weil sie sich von ihm die Lösung
des Existenzproblems versprechen - und es gibt die die Medien beherrschende
Meinung, dass sich Sein und Leben als ausschließlich materiell
bedingt erklären ließen. Wie verhält es sich wirklich?
Ausgehend von einer eingehenden Würdigung der ursprünglichen
Lehre des Buddha zeigt der Verfasser, was von manchen als „wissenschaftlich
nachgewiesen“ bezeichneten Theorien und Hypothesen zu halten
ist und wie „Geburt und Tod“, „Evolution“, „Klonen“ und
andere aktuelle Themen im Lichte der buddhistischen Lehre zu beurteilen
sind.“
Grundlage für diese Darstellung ist die älteste schriftliche Überlieferung
des Buddhismus, der Pali-Kanon, vor allem die darin enthaltene Zusammenstellung
der Lehrreden (Sutta-Pitaka).
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Diese Arbeit über die buddhistische Sicht auf die Astrologie
wurde von Hellmuth Hecker schon vor etlichen Jahren verfasst.Dem Autor
geht es in diesem Werk nicht um eine möglichst genaue Beschreibung
der umfassenden astrologischen Forschungsergeb-nisse, sondern es geht
ihm vielmehr um einige grundsätzliche Sichtweisen, die erhellen
sollen, inwieweit die okkulte Wissenschaft der Astrologie für
die tiefere Erkenntnis der menschlichen Daseinsproblematik von Bedeutung
ist und wo ihre Grenzen sind.
Wir dürfen daher in dem hier vorliegenden Werk kein buddhistisch/astrologisches
Lehrbuch erwarten. Zu einem klärenden Blick auf Bezüge der Astrologie
zu bestimmten Lehraussagen des Buddha und zur Erhellung der Frage, ob die
Astrologie uns in unserem Streben hilfreich sein kann oder nicht, kann
diese Arbeit jedoch verhelfen. Die dafür offenen Leser können
auch in diesem Bereich der okkulten Wissenschaften vielfältige Bezüge
und Bedingungen finden, die durch unser Wirken geschaffen
wurden und uns im Erleben wieder „erscheinen“.
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Es gibt wohl nirgends eine so vollständige und wohlgeordnete Aufbereitung
aller Aussagen des Buddha über das Ichproblem. Sie zeigt, dass nichts
als ein „wahres Selbst", ein „unvergängliches Ich"
oder eine „ewige Seele" angesehen werden kann, weil alle Gebilde
vergänglich und deshalb letztendlich leidvoll sind, dass aber der
Mensch auch die Fähigkeit der inneren Loslösung besitzt, um
dadurch die Befreiung von allem Leiden zu verwirklichen.
Der Verfasser hat wirklich alle Aussagen des Buddha aus den überlieferten
Texten des Pâlikanon herangezogen, die für das Ichproblem von
Bedeutung sind, ohne diejenigen zu unterschlagen, die sich einem Verständnis
nicht so leicht erschließen und scheinbar anderen Aussagen widersprechen.
Sehr zu empfehlen für alle, die sich innig mit der Lehre des Buddha
beschäftigen....
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| Vielen Menschen, die sich bei der Nachfolge Sorgen machen,
ob sie nach dem Tod wieder unter das Menschentum absinken oder die Lehre
verlieren könnten, hat der Buddha gezeigt, dass sie zuverlässig
bei sich selber prüfen können, ob sie vor diesen schlimmsten
Gefahren der Existenz gesichert sind. Diesen „Spiegel der Lehre"
erklärt Hellmuth Hecker anhand einer Aufbereitung von praktisch allen
Aussagen des Buddha darüber und er macht deutlich, dass diese Prüfung
heute noch anwendbar ist und allen, die sie bestehen, Glück und Sicherheit
im Leben gibt.
Dieses Buch sei all jenen empfohlen, die zutiefst die Wahrheit über
das Leiden verstanden haben und denen es daher ernsthaft um die Sicherheit
der Befreiung aus allem Leiden geht. |
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Leben und Werk Rilkes sind in diesem Buch nur der Hintergrund für eine existentielle Betrachtung aus buddhistischer Sicht. Sie versucht herauszuarbeiten, was an diesem „Dichter in dürftiger Zeit“, wie Heidegger ihn charakterisierte, ästhetisch faszinierend, ethisch motivierend und intellektuell klärend ist.
Das Buch gliedert sich in vier Teile, die wie folgt auf die Lehre des Buddha bezogen werden:
Die Lehre zeigt sich im ersten Teil in der Art der Auswahl seiner Lyrik.
Im zweiten Teil kommentieren Buddhisten Rilke.
Der dritte Teil beschreibt die persönliche Annäherung des Autoren an Rilke als Beispiel, was der Dichter für einen Buddhisten bedeuten kann.
Der letzte Teil gibt einen Grundriss vom Leben Rilkes unter den Gesichtspunkten der Lehre. |
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| Keine erfundenen Eheromane können so bunt und dramatisch
sein wie die Lebensläufe der Menschen, die die beiden größten
Gegensätze der Menschenwelt zu versöhnen und zu überhöhen
bestrebt waren, nämlich Sexualität und Mystik, Sinnlichkeit
und Religion, Weltlichkeit und Weltüberwindung. Diese Stichworte
zeigen die große Spannweite, die in diesem Buch zu finden ist. Sie
eröffnen ungeahnte Perspektiven und lassen an Wirklichkeitsnähe
und Konstellationen kaum etwas zu wünschen übrig.
Die Weise der Präsentation richtet sich nach den die Berichte jeweils
beherrschenden religiösen Hintergründen. Am Anfang stehen die
buddhistischen Lebensläufe aus den Pâlitexten. Aus dem christlichen
Lebensbereich folgen zuerst evangelische und dann katholische Ehepaare
und am Schluß Berichte über mystische Seelenfreundschaften. |
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GEDANKENBOOTE
- (a thinker’s notebook)
von Nyanamoli (Nach dem Tode des Autors herausgegeben von Nyanaponika.
Übersetzt von Hermann Schiewe.)
250 Seiten, Paperback, ISBN 3-931095-42-8
EUR 13,00 |
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| Dies ist ein außergewöhnliches Buch eines
außergewöhnlichen Autors. Wer sich dieser Auswahl von Nyanamolis
„Gedankenbooten“ anvertraut und mit ihnen aufs Meer des Unwissens
und der Gefühlswogen hinausfährt, wird reich belohnt. Er findet
eine Fülle origineller, kritischer und humorvoller Gedanken und kann
sich an prägnant formulierten Aphorismen erfreuen, deren literarische
Qualität höchsten Ansprüchen gerecht wird.
Er lernt scharfsinnige Beobachtungen menschlichen Verhaltens und geistreiche
Gedankenlyrik kennen. Anregende Erzählungen und subtile Untersuchungen
abendländischer und buddhistischer philosophischer Probleme laden
zu fruchtbarem Nachdenken ein |
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| Pâli-deutsches Wörterbuch zu den wichtigsten
Begriffen der buddhistischen Lehrreden, die zu Verständnis der Existenz
erforderlich sind.
Es ist wohl das erste Wörterbuch, das über die Funktion eines
unverbindlichen Wörterbuches hinausgeht und mit seinen 555 Begriffen
eher einem Lesebuch ähnelt, mit dem man der Erkenntnis der Existenz
näherkommen kann. Es ist so eine Einführung in die Begriffswelt
des Buddha. |
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| "Wer die Lehre sieht, der sieht mich", sagte
der Buddha. In diesem Buch soll der Buddha durch seine Lehre sichtbar
werden - möglichst in seinen eigenen Worten.
Es gibt zahlreiche und einige sehr gute Lehreinführungen in den
Buddhismus, diese Arbeit soll sie nicht vermehren.
Es soll die Kernaussagen des Buddha, die tragenden Balken seines Lehrgebäudes,
in knapper Form philosophisch erläutern und die Stringenz seines
Systems deutlich machen. Das Werk ist zur Rekapitulation der Lehre für
Fortgeschrittene gedacht.
Der Pâlikanon enthält manches, das bisher unbeachtet geblieben
ist. Vielleicht kommt das eine oder andere davon in diesem Buch zur Sprache.
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| Das Wesen der Lehre des Buddha kann durch zwei Grundsätze
erfaßt werden: Durch die Vier Edlen Wahrheiten und durch den achtgliedrigen
Heilsweg.
Die Vier Edlen Wahrheiten sind die Grundlage für das Verständnis der
Lehre. Der achtgliedrige Heilsweg hat im weitesten Sinne die praktische
Vorgehensweise zum Inhalt. Im Gefüge der Lehre verschmelzen sich diese
beiden Grundsätze zu einer untrennbaren Einheit von Lehre und Praxis,
dem Dhamma.
Die innere Einheit des Dhamma wird durch die Tatsache gefestigt, daß
die letzte der Vier Edlen Wahrheiten, die Wahrheit des Weges, der achtgliedrige
Heilsweg selbst ist, während der erste Bestandteil des achtgliedrigen
Heilsweges, die rechte Anschauung, das Verstehen der Vier Edlen Wahrheiten
ist. Auf diese Weise durchdringen sich die beiden Grundsätze und schließen
sich einander ein.
Die Vier Edlen Wahrheiten sind Teil des achtgliedrigen Heilsweges - der
achtgliedrige Heilsweg schließt die Vier Edlen Wahrheiten ein.
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DER BUDDHA UND SEINE
LEHRE
Elf Beiträge zur rechten Anschauung
herausgegeben von Raimund Beyerlein; mit Beiträgen von: Bhikkhu Akiñcano,
Bhikkhu Bodhi, Paul Debes, Bhikkhu Dhammaviro, Hellmuth Hecker, Ilse
Karnotzki, Horst Neugebauer, Fritz Schäfer, Annemarie Schoolmann,
Alfred Weil und Kay Zumwinkel.
234 Seiten, Paperback, ISBN 3-931095-26-6
EUR 15,00 |
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| Da jeder Mensch bei der Annäherung an die
Lehre des Buddha nur von seiner eigenen individuellen Veranlagung, Interessenlage
und geistigen Herkunft ausgehen kann, ist es für nur einen Autor schwer,
den richtigen "Ton" für alle zu finden.
Deshalb haben wir elf erfahrene Nachfolger(Innen) eingeladen,
je einen Beitrag von nicht mehr als 30 Seiten vorzulegen (oder bereits
bestehende Arbeiten für dieses Buch neu zu bearbeiten) in dem sie, von
einem für sie wichtigen Schwerpunkt aus, zum Kern oder zu einer umfassenden
Schau der Lehre hinführen.
Damit wurde - soweit wir sehen erstmals - ein Werk zusammengestellt,
das sich gleichermaßen zur Einführung und zur Vertiefung eignet, indem
es erstens einen umfassenden Gesamtüberblick über die Lehre gibt, zweitens
einzelne wichtige Lehrthemen behandelt, drittens versucht, auch zu den
tiefsten Aspekten der Lehraussagen des Buddha vorzudringen und viertens
über die Praxis der Nachfolge berichtet. |
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| Dieses 1960 nur in wenigen Exemplaren
als Privatdruck erschienene Werk enthält jetzt eine ausführliche Einleitung,
die erklärt, wie es sowohl für Christen als auch für Buddhisten gleicherweise
fruchtbar werden kann, wenn es für die spirituelle Läuterung und existentielle
Klärung benutzt wird.
Das Buch zeigt, wie die Erfahrung der christlichen Mystiker,
an der Spitze Eckehart, genau parallel zum buddhistischen Heilsweg verläuft
und wie die unterschiedlichen Begriffe und Schwerpunkte doch die gleichen
psychischen Tatsachen betreffen. Es ist ein Buch, das der Vertiefung und
Verinnerlichung jedes religiösen Lebens dienen kann. Darüber treten die
kulturbedingten besonderen Formulierungen in Ost und West immer mehr zurück.
Ein reicher, aber nahezu unbekannter Schatz an Erfahrung,
Erhebung und Orientierung ist in der christlichen Mystik verborgen --
ihn zu heben, dazu verhilft dieses Buch.
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| Zusammengestellt aus zum größten Teil erstmals
übersetzten Texten des Vinaya enthält dieses Buch sehr viel Informationen
über die Entstehung des Mönch- und Nonnenordens, die ersten Mönche und
Nonnen, die ersten Laienanhänger, die Entstehung der Hauptregeln für Mönche
und Nonnen, den Umgang der Laien mit Ordinierten, die (fast) Ordensspaltung
von Kosambi, den wahnsinnigen Machtkampf des Devadatto usw....
Dem Leser begegnet der Buddha in diesem Buch als praktischer
Ratgeber und Gesetzgeber, als hilfreicher Freund und liebevoller Ordensvater,
der sich auch nicht zu schade war, einen kranken Mönch zu pflegen.
Aber auch die Lehre kommt nicht zu kurz, denn einige der
tiefsten Lehrreden aus dem Mahavagga (Feuerpredigt usw.) sind im Buch
enthalten, dazu ausführliche Erklärungen, Fußnoten und Einleitungen von
Fritz Schäfer und R. Beyerlein.
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| Es gibt keine einzige Lehrrede des Buddha,
in der der Stromeintritt als solcher umfassend behandelt wird, vielmehr
wird er in zahlreichen Lehrreden unter den verschiedensten Gesichtspunkten
beschrieben. Nur eine Lehrrede zeigt den zwingenden Zusammenhang des Stromeintritts
mit den sieben Reinheiten. Das ist die 24. Rede der Mittleren Sammlung,
die den Titel "Die Eilpost" (in Neumanns Übersetzung) trägt.
Diese Rede nennt diese Reinheiten allerdings so abstrakt
und nur als Stichworte, daß es großer Aufmerksamkeit bedarf, darin das
Thema des Stromeintritts zu erkennen. Bei gründlicher Betrachtung gruppieren
sich all die einzelnen Aussagen über den Stromeintritt um diese sieben
Reinheiten herum, die den Läuterungsweg, den Heilsweg, ausmachen. Das
näher zu erklären, ist der Sinn dieses Buches. Dabei ist es unumgänglich,
die Kern-Lehrrede (M 24) und ihr Gleichnis ausführlich zu erläutern, weil
davon das Verständnis der sieben Reinheiten als sieben Schritte abhängt,
die nacheinander und nur so zu verwirklichen sind.
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| Der Autor, Buddhist seit 1948, legt im Jahr des goldenen
Jubiläums seiner Lehrnachfolge eine Gesamtdarstellung der ursprünglichen
Lehre des Buddha vor. Nach manchen Vorarbeiten hatte sich immer deutlicher
herausgeschält, daß das System des Buddha ein praktisches ist, nämlich
der achtfältige Heilsweg mit seinen zwei Früchten. Der Buddhismus ist,
wie jede Religion, eine Heilslehre und nicht bloße Philosophie. Das letzte
Wort des Erwachten lautete: "Unermüdlich mögt ihr da kämpfen",
und nicht "Unermüdlich mögt ihr da Meinungen verteidigen".
Das erste Glied des Achtpfades, rechte Anschauung, ist zwar die unverzichtbare
Grundlage der Lehre, aber sie macht insgesamt nur ein Achtel bzw. ein
Zehntel des Ganzen aus. Die wahnlose rechte Anschauung zwingt dazu, den
Weg der Nachfolge zu beschreiten. Eine buddhistische Anschauung, die das
nicht tut, erweist sich dadurch als eine nicht-rechte. Der Achtpfad ist
die Durchführungsvorschrift für die vier Heilswahrheiten, eben die angewandte
Wahrheit. Er gilt für jeden Nachfolger, ob Europäer oder Asiate, ob Mann
oder Frau, ob Laie oder Mönch, ob Mensch oder Gott. Der sog. Tathâgata-Gang
ist dabei nur die spezielle Anwendung auf Ordensangehörige, und zwar unter
den Verhältnissen eines Indien vor 2500 Jahren. So zeitlos auch die Lehre
als solche ist, so zeitbedingt sind doch gewisse äußere Formen, die leicht
mit dem Kern verwechselt werden. Andererseits besteht die Gefahr, daß
bei Abstreifung äußerer Formen auch etwas vom Kern verlorengeht und ein
verkürzter "Buddhismus" angeboten wird.
Ebenfalls erhältlich: Zum Buch von Hellmuth Hecker: Die Furt
zum anderen Ufer, ein Lehrreden-, Sach-, und Personenregister und
eine Fehlerkorrektur;
Im Ordner, geheftet. Ca. 50 Seiten, DIN A4; 7,70 Euro, 15.-
DM.
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| Die Lehren des Buddha über Tod und Fortexistenz sind
vielfältig und haben einen herausragenden Stellenwert. Sie führen zu einem
tiefen Verständnis der Existenz und beinhalten die notwendigen praktischen
Hilfen. Sie wollen Leben und Sterben aber nicht nur deuten oder den Umgang
mit Sterbenden und mit dem eigenen Tod erleichtern. Sie haben vor allem
die Todlosigkeit und die Befreiung des Menschen aus dem Leiden zu ihrem
eigentlichen Ziel. Das vorliegende Buch trägt eine Vielzahl von Lehrreden
aus dem Pâlikanon zusammen und erläutert sie ausführlich.
Der Autor, ehemaliger Sprecher und jetziger Ehrenrat der DBU (Deutsche
Buddhistische Union) stellt mit diesem Werk eine tiefe und klare Einsicht
in die Lehre des Buddha und deren zentralen Aussagen zu Wirken (Karma),
Tod und Wiedergeburt vor, die jedem Interessierten, ob Buddhist oder nicht,
viel Hilfreiches bieten kann. Ein Buch, das lange gefehlt hat.
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| Eine Welt- und Inschau im Geiste des Buddha.
Dem modernen Menschen werden in überzeugender Weise einige entscheidende
Hauptpunkte der Buddhalehre und ihr Erlösungswerk nahegebracht. |
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BUDDHISMUS UND
KUNST
Religion und Kunst im Licht des Buddhismus
Von Hellmuth Hecker Das buddhistische Kunstwerk.
Von Karl Eugen Neumann. 136 Seiten,
Paperback, ISBN 3-931095-14-2
EUR 10,00 |
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Hellmuth Heckers Beiträge führen zu dem Gedanken, daß die Kunst im Buddhismus
als "Vermittlerin zwischen dem weltlichen Leben und der Verwirklichung
des Heiligen Wandels" dient. - Als "unmittelbares Kunstwerk"
versteht der berühmte Übersetzer K.E. Neumann die Reden Buddhas.
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100 JAHRE BUDDHA BÜCHER
Eine Bibliographie des deutschsprachigen Theravada-Buddhismus mit
abgedruckten Rezensionen. Von Gerhard A. Genau.
Ca. 350 Seiten, DIN A4 im Ordner geheftet, klein gedruckt
EUR 45,40 |
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Es gibt wohl keine umfangreichere und "genauere" Arbeit auf
diesem Gebiet. Alle die dieses Werk bisher kennengelernt haben, sind begeistert.
"Auch für das Leiseste und Unfaßbarste in uns gibt es in der Natur sinnliche
Äquivalente" (R.M. Rilke) und der Erwachte war ein Meister in der Kunst,
solche inneren Dinge in Gleichnissen verständlich zu machen. Die mitten
aus dem Leben genommenen Bilder der Existenz. Ebenso wie in der Antike
und in den Evangelien oder im Taoismus und Hinduismus ist das Gleichnis
ein unverzichtbares Stilmittel der Belehrung. In diesem Buch sind die
wichtigsten und eindrucksvollsten Gleichnisse des Buddha erzählt und erläutert.
Das Buch gliedert sich in sechs Teile: Die Grundsituation des Menschen
in der Welt. Der Bedingungszusammenhang. Der Heilsweg und seine Früchte.
Die einzelnen Heilskräfte. Die Läuterung von den Trieben. Heilsame Fähigkeiten
im Einzelnen. Insgesamt werden 84 Gleichnisse gegeben.
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