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152 mittellange Lehrreden, zusammengestellt vom Kreise Sariputtos.
Diese Sammlung ist besonders verdichtet und wird mit Recht der Kern
der Lehre Buddhas genannt. Sie bildet das Fundament aller buddhistischen
Schulen. Vollständig wurden diese Reden bisher nur von dem 1915 verstorbenen
K.E. Neumann übersetzt.
Viele Leser empfinden beim Lesen dieser Übersetzung die Schönheit und
Klarheit der Sprache des Erwachten (Buddha). So als würden die ruhigen
und klaren Worte des Erhabenen aus längst verflossener Vergangenheit
in unsere heutige so hektische und oberflächliche Zeit sanft und eindringlich
herüberwehen, um uns den einzig gangbaren Weg zu zeigen, der herausführt
aus all dem Leiden, das entstanden ist aus Unwissenheit und sich manifestiert
im Ichwahn.
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34 lange Lehrreden, zusammengestellt von dem Kreis Anandos. Darin wird
der kosmische Aspekt der lückenlosen Gesetzmäßigkeit stärker betont
und besonders auf das Gemüt ausgerichtet.Nicht ohne Grund wird diese
Sammlung an die Spitze gestellt; nach der Überlieferung bleibt die Längere
Sammlung am längsten in der Menschheit erhalten.
Eine Besonderheit dieser Ausgabe ist der sehr umfangreiche Kommentarteil
von K.E. Neumann, der eine Fülle von Aussagen der großen Weisen aller
Zeiten und Kulturen enthält und für sich allein schon ein herausragendes
Werk der geistigen und religiösen Geschichte der Menschheit ist.
Hermann Hesse schreibt über das Übersetzungswerk Neumanns:
Schwierig aber heilsam ist es, dem Abendland die Ohren für die
Stimme des alten Asiens zu öffnen. Diese Stimme klingt nirgends so
eindringlich, so geduldig, so altersreif und leidenschaftslos wie
im Vedanta und in den Reden Buddhas. Sie sind die Bibel einer Gemeinde
von vielen Millionen gewesen, tausendmal von mönchischen Lehrern gepredigt,
Gegenstand der Andacht und der Meditation für Millionen Fromme. Erst
in unserer Zeit ist die deutsche Übersetzung Neumanns erschienen,
ein edles Werk der Liebe, der Geduld und Versenkung.
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Meist kurze Lehrreden, nach Themen geordnet in 56 Gruppen, dabei am
hervorragendsten Nr. 12 (70 Reden über die bedingte Entstehung), Nr.
22 (158 Reden über die fünf Zusammenhäufungen), Nr. 36 (207 Reden über
die sechs Sinnengebiete). Auf dem 1.Konzil aus dem Kreise von Mahâ-Kassapo
geordnet, vorwiegend auf die Ruhe zugeschnitten, auf Meditationsarten,
wofür schon die erste Rede symptomatisch ist. Bemerkenswert sind die
besonders vielen symbolischen Gleichnisse: von Mahâ-Kassapo leitet sich
der Schauungs-(Zen)-Buddhismus ab.
Diese Gesamtausgabe enthält zusätzlich noch einige von Neumann übersetzte
Reden dieser Sammlung. So kann der Leser sich ein umfangreiches Bild
davon machen, wie unterschiedlich und doch im Verständnis einheitlich
die verschiedenen Übersetzer arbeiten. Die ausführliche Einleitung Dr.
Heckers zeigt an Hand von vergleichenden Beispielen die verschiedenen
Übersetzungsmöglichkeiten aus dem Pâli und gibt auch einen Überblick
über die Geschichte und Problematik der Übersetzungen aus dem Pâlikanon
in die deutsche Sprache.
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Die Pflege der Hauptsammlungen der Lehrreden des Buddha, wie sie im Palikanon zusammengestellt sind, liegt uns seit der Verlagsgründung 1994 ganz besonders am Herzen. Deshalb freut es uns sehr, dass wir jetzt mit der Angereihten Sammlung auch noch die vierte große Lehrredensammlung in unser Programm aufnehmen konnten.
Die Angereihte Sammlung (Anguttara Nikaya) ist so benannt, weil darin die Reden, die einen einzigen Gegenstand behandeln, an der Spitze stehen, und die Reden, die zwei, drei bis elf Dinge betreffen, dann angereiht werden. Die Sammlung enthält 9557 meist kürzere Lehrreden und ist vorwiegend psychologisch-pädagogisch ausgerichtet. Die meisten Lehrreden dieser Sammlung sind besonders an Laien gerichtet. Sie befassen sich vorwiegend mit den praktischen Aspekten der Lehre des Buddha, vor allem mit Ethik und Meditation. Aber auch die Lehre vom Karma wird ausführlich behandelt. Die Mannigfaltigkeit der behandelten Themen und die Kürze der meisten Texte machen diese Sammlung besonders für Laien zu einem überaus wertvollen Grundlagenwerk.
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In allen Ländern des Buddhismus und weit darüber hinaus erfreuten und erfreuen sich Schilderungen aus den früheren Existenzen des Buddha großer Beliebtheit. In ihnen wird sein kluges und mitfühlendes Handeln zur Erbauung aller Wesen beschrieben, wenn er sich als Bodhisattva der letzten Wiedergeburt nähert, an deren Ende er als Buddha den Samsara verlassen und in das Nirvana eingehen wird.
In den Erzählungen und Fabeln finden sich alle Charaktereigenschaften des Menschen, in ihren Höhen und Tiefen. Daher sind die Jatakas auch ein zeitlos psychologisches Werk. Sehr eindringlich und lehrreich sind für den Leser die klaren Schilderungen über die Folgen des Wirkens (Karma), auf dessen Grundlage dieses große Werk fußt.
Die Jatakas „(Wieder)-Geburtsgeschichten“ bestehen aus einem oder mehreren Versen, die allein als Teil der kanonischen Literatur in das Tipitaka Aufnahme gefunden haben. Diese Verse sind in eine Erzählung, das eigentliche Jataka, eingebettet und durch einen Kommentar erläutert. In der Literatur der heute in Ceylon und Südostasien verbreiteten Theravada-Schule wurden möglicherweise um das Jahr 500 n. Chr. 547 Jatakas unter dem Titel Jatakatthavannana „Erklärung des Sinnes der Jatakas“ zu einer Sammlung vereinigt und in eine feste Form gefügt.Sie gehören zu den großen Werken der Weltliteratur und sind in die Mythenbildung und Literatur vieler Kulturen eingeflossen.
Im Jahr 1921 wurden die Jatakas zum letzten Mal in Buchform herausgegeben. Unter großem Arbeitsaufwand und finanziellem Einsatz können wir jetzt eine etwas überarbeitete, vollständige Wiederauflage anbieten.
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Mit dieser Übersetzung wird dem deutschsprachigen Leser zum ersten
Mal eine voll kommentierte Ausgabe eines der inhaltsreichsten und ansprechendsten
Bücher des buddhistischen Kanons geboten. Das Sutta-Nipata mit seiner
Fülle an Schönem und Wahrem aus dem Reichtum der buddhistischen Lehre
geht jeden unmittelbar an.
Es gehört zu jenen großen Büchern der Weltliteratur, die zu ständigen
Lebensbegleitern werden und stets etwas Neues und Hilfreiches zu sagen
haben. Hier wird die Heilslehre des Buddha nicht in abstrakt-theoretischer
Form gezeigt, sondern an dem wiederholt und eindringlich gezeichneten
Bild des "hohen" Menschen, der diese Lehre durch sein eigenes
Leben darstellt.
Wie alle großen Weisheitsbücher des Ostens gründet es sich auf die
Einsicht, daß es der Mensch selbst ist, der sich die Fesseln schmiedet,
ebenso wie der Mensch imstande ist, sich Freiheit und Größe selbst zu
schaffen.
"Es ist dankenswert, daß hier endlich eine Übersetzung dieser
alten Sammlung geboten wird, die sich um eine möglichst genaue Wiedergabe
des Urtextes bemüht ... Die Ausgabe enthält neben dem Geleitwort eine
interessante literarhistorische Einführung und einen umfangreichen
Kommentarteil. Ihre Benutzung wird durch Übersichten und Register
erleichtert."
YANA
"Die neue Übertragung stellt einen sehr wesentlichen Fortschritt
dar: hier wird auf Grund eines eingehenden Studiums der Kommentare
alles in klarer Sprache dargelegt."
H. v. Glasenapp
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Itivuttakam bedeutet wörtlich „So (iti) Gesprochenes
(vuttakam)", nämlich etwas, das vom Buddha so gesprochen worden
ist. Es handelt sich dabei um kurze Aussprüche, eben um das, was
wir Aphorismen nennen.
Das Itivuttakam ist das vierte der 15 Werke, die sich in der sogenannten
Kürzeren Sammlung des Pâli-kanon vereint finden und bei denen
die Versform überwiegt.
Karl Seidenstücker, ein buddhistischer Indologe, der 1919 dieses
Werk erstmals in die deutsche Sprache übersetzte, sagt dazu: „Ich
glaube, unser Werk enthält eine große Anzahl wertvoller Juwelen
in der edlen Fassung schlichter Aussprüche und eine Reihe von feinen
Bildern und Gleichnissen, die es wohl verdienen, auch über den
verhältnismäßig kleinen Kreis derer hinaus bekannt zu
werden, die am Itivuttaka ein ernstes Interesse nehmen."
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Das Mahâvagga ist eines der fünf Bücher
aus dem Korb der Ordensregeln des Pâlikanons, es gehört zu
den ältesten Texten des Buddhismus. Es ist in zwölf Kapitel
aufgegliedert, die sich hauptsächlich mit dem Entstehen der Ordensregeln
befassen.
Meistens gibt es einen aktuellen Bericht über das
Auftauchen eines Problemes im Zusammenleben der Mönche (und hier
gibt es fast alles wie im heutigen Leben auch), und dann folgt, wie
der Buddha aus diesen aktuellen Anlässen seine Regeln gegeben hat.
Es finden sich tiefste Lehrdarlegungen, aber auch geradezu spannend
zu lesende Berichte aus dem Leben der damaligen Lehrnachfolger in diesem
großen (Mâha) Buch (Vagga).
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Udâna heißt eine kurze Sammlung von ältesten und zentralen Aussagen
des Buddha, meist in prägnanten Versen und von einem Bericht (sutta)
über ihren Anlaß begleitet. Sie gehört zum "Dreikorb" (tipitaka),
der ältesten Quelle der Lehre des Buddha.
Udâna bedeutet wörtlich "Aufatmen", weil die Verse aus Anlässen
gesprochen wurden, die beim Leser auch heute noch Ergriffenheit und
Besinnung auf den "Geschmack der Erlösung" auslösen können.
Zusammen mit den Übersetzungen aus den verschiedenen Verssammlungen
des Pâlikanons von Fritz Schäfer (die zu den schönsten Versübersetzungen
aus dem Pâli ins Deutsche gehören) und seinen sehr tiefgreifenden Erklärungen,
ist diese Arbeit ein wertvolles Grundlagenwerk der buddhistischen Literatur.
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Diese erstmals ins Deutsche übersetzte Vers-Sammlung handelt von
Saat und Ernte, d.h. vom Karmagesetz, und zwar von den Früchten
guten Wirkens, das zu übermenschlicher Existenz führt. Ein
tugendhaftes, sittliches Leben ebnet den Weg zum Himmel, zur Wiedergeburt
in einer glücklicheren Daseinsform als es das Menschentum ist.
Die oft sehr knappen Verse werden durch die ausführlichen Rahmenerzählungen
ergänzt. In einer gründlichen Einleitung macht der Übersetzter
den indischen Hintergrund dieses Werkes verständlich. Der Text
beginnt mit 50 Berichten über die Gebefreudigkeit und die Tugend
der Frauen, erst danach folgen die Wiedergeburtsgeschichten von 35 Männern.
Es ist eine im besten Sinne erbauende Schrift.
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PETA-VATTHU
- DAS BUDDHISTISCHE TOTENBUCH
Ein Text aus der kürzeren Sammlung des Pâlikanons.
Aus dem Pâli übersetzt von Hellmuth Hecker.
Nachdruck der vergriffenen Erstauflage. DIN A4, Spiralbindung.
ISBN 3-931095-31-2, EUR 15,50 |
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1500 Jahre älter als das Tibetanische Totenbuch steht dieses Werk
der ursprünglichen Lehre des Buddha ungleich näher. Während
das Vimâna-vatthu die Früchte guten Wirkens behandelt, schildert
das Peta-vatthu umgekehrt die Folgen schlechten Wirkens. Besonders Geiz,
Neid, Rücksichtslosigkeit und Bitterkeit führen zu einer ungünstigen
Wiedergeburt im Schattenreich der Armen Seelen, der Gespenster, der
grauen Welt der Toten, die nichts Gutes wirkten.
Das Werk besteht aus Rahmenerzählungen und Versen in vier Büchern,
insgesamt 61 Berichten. Ein ausführliches Nachwort des Übersetzers
schlägt die Brücke zu einem abendländischen Verständnis.
Auch dieses Werk mit seinen Wiedergeburtsgeschichten ist eine erbauliche
Schrift, die dazu anregt, das Karmagesetz gründlicher zu verstehen.
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